Chania

Der Besucher der zum ersten Mal nach Chania kommt sieht mit Erstaunen und Bewunderung die vielen Gebäude und Gräberüberbleibsel der verschiedenen Kulturen, die die Stadt im Laufe der Zeitprägten. Die minoische Kultur hat die Stadt mit ihren groß artigen Tempel und Gräbern am meisten geprägt. Während der Zeit der Venezianer und später der Türkenwohnten und lebten die verschiedensten Kulturen und Religionen( Orthodoxe, Katholiken, Juden und Moslems ) friedlich miteinander, jeder hat auf seine Art zur kulturellenVielfalt der Stadtbeigetragen.

Im Stadtteil Topanas befindet sich der Besucher zwischen steinbeflasterten Wegen, venezianischen Herrenhäuser mit ihren beschmückten Fassaden und türkischen Häusern mit kleinen Balkonen. Dort befindet sich auch die Festung Firkas, das Marine Museum, die Kirche des San Salvatore der FranziskanerMönche( 15. bis 17.Jahrhundert ) dort befindet sich die probyzantinische und byzantinische Sammlung von Chania, das Gebäudemit der ILAEK Sammlung und viele Souvenirläden die traditionelle Handarbeiten anbieten.

Im alten hebräischen Stadtteil, Ovraiki, befindet sich die Synagoge und in der Chalidonstraße das Volksmuseum( Kretisches Haus ) und die Heilige Franziskus Kirche. Die Kirche beherbergt das Archäologische Museum mit den Schätzen aus der minoischen und hellenistischen Zeit. Gegenüber befindet sich die Kathedrale der Erntegeschmückt mit ihre naußer gewöhnlichen Heiligenbilder und Fresken, genau danebendie alten türkischen Bäder. In der Gegend des Brunnens, rund um den gleichbenannten Platz, befindet sich das Haus des Kioutsouk Hassan ( 1645 ) und gegenüber dominiert die Uferpromenade mit dem venezianischen Leuchtturm. Gleich daneben ragen stolz  7 von den 17 Stadttoren empor ( 14. bis 16. Jahrhundert ). Gleichzeitig ragt auch das große Waffenlagerheraus, das heute als ein Ort für Tagungen, Konferenzen und Ausstellungen dient

Entlang des schönen venezianischen Hafens sorgen die vielen Cafes und Restaurants für eine einladende und positive Atmosphäre. Oben auf der Anhöhe von Kastelli gibt es noch Überbleibsel von dem Palast des Retore, dort befand sich das venezianische Archiv. Ganz in der Nähe befindet sich die Ausgrabung der alten Kidonia und die Ruinen der Kirche Santa Maria der Mirakoli ( 1615 ).In den Stiefelwerkstätten kann man gute und günstige Lederwaren kaufen. Daneben das Haus Chrisostomos und die neue Stadtgalerie.

In Splanzia dem alten türkischen Stadtviertel, das sich im Platz des früheren Klosters Agios Nikolaos befindet, mit dem Glockenturm und dem Minare ( Gebetsturm ) steht die kleine Renaissance Kirche Agiou Rokou ( 1630 ). In der Nähe der Kirche von Agion  Anargion( 16. Jahrhundert ), die Kirche Agia Ekaterini mit ihre nun beschreibaren und unschätzbaren Fresken. Außerhalb der Stadtmauer und östlich der Altstadt treffen wir auf das Kum Kapi dort bauten in den letzten Jahren der Türken herschafft die Beduinen ihr Dorf. Heute ist die Gegend ein beliebter Treffpunkt der jungen Leute. Im Stadtteil Chalepa steht der Palast von Prinz Georgios, das Haus des großen Staatmans Elefterios Venizelos, die französische Schule ( 1860 ), die Heilige Magdalena Kirche und die Kirche Maria Empfängnis.

Interessant aus der Neuzeit Epoche sind die Villa Kunduru, das Mehr zweg Zentrum der Jugend, die Stadtgärten ( 1870 ) mit der bekannten Uhr, der Markt( 1913 ) mit seinen unzähligen kleinen und großen Läden, der Park der Freundschaft und des Friedens der Völker, das Justizgebäude, der Wintergarten Venizelos,  das Historische Museum, das Kriegsmuseum und das Museum der Chemie.

In den Stadtteilen außerhalb der Stadtmauern gibt es sehrschöne und gepflegte neuklassische Häuser mit ihren Blumen geschmückten Höfen. An der Grenze zu Akrotiri befinden sich die Gräber des großen griechischen Staatmannes Venizelos und seines Sohnes Sophokles. Die Stadt Chania war die erste Hauptstadt Kretas nach der Befreiung von den Türken und hat mit großer Sorgfalt und Tradition ihr von Jahrhunderten geprägtes Gesicht bewahrt. Die kulturelle Atmosphäre zog viele Künstler, Wissenschaftler, Philosophen, Schriftsteller im Laufe der Zeiten nach Chania nicht umsonst wurde Chania zum Kulturzentrum.