Städtetouren

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Chania

Der Besucher der zum ersten Mal nach Chania kommt sieht mit Erstaunen und Bewunderung die vielen Gebäude und Gräberüberbleibsel der verschiedenen Kulturen, die die Stadt im Laufe der Zeitprägten. Die minoische Kultur hat die Stadt mit ihren groß artigen Tempel und Gräbern am meisten geprägt. Während der Zeit der Venezianer und später der Türkenwohnten und lebten die verschiedensten Kulturen und Religionen( Orthodoxe, Katholiken, Juden und Moslems ) friedlich miteinander, jeder hat auf seine Art zur kulturellenVielfalt der Stadtbeigetragen.

Im Stadtteil Topanas befindet sich der Besucher zwischen steinbeflasterten Wegen, venezianischen Herrenhäuser mit ihren beschmückten Fassaden und türkischen Häusern mit kleinen Balkonen. Dort befindet sich auch die Festung Firkas, das Marine Museum, die Kirche des San Salvatore der FranziskanerMönche( 15. bis 17.Jahrhundert ) dort befindet sich die probyzantinische und byzantinische Sammlung von Chania, das Gebäudemit der ILAEK Sammlung und viele Souvenirläden die traditionelle Handarbeiten anbieten.

Im alten hebräischen Stadtteil, Ovraiki, befindet sich die Synagoge und in der Chalidonstraße das Volksmuseum( Kretisches Haus ) und die Heilige Franziskus Kirche. Die Kirche beherbergt das Archäologische Museum mit den Schätzen aus der minoischen und hellenistischen Zeit. Gegenüber befindet sich die Kathedrale der Erntegeschmückt mit ihre naußer gewöhnlichen Heiligenbilder und Fresken, genau danebendie alten türkischen Bäder. In der Gegend des Brunnens, rund um den gleichbenannten Platz, befindet sich das Haus des Kioutsouk Hassan ( 1645 ) und gegenüber dominiert die Uferpromenade mit dem venezianischen Leuchtturm. Gleich daneben ragen stolz  7 von den 17 Stadttoren empor ( 14. bis 16. Jahrhundert ). Gleichzeitig ragt auch das große Waffenlagerheraus, das heute als ein Ort für Tagungen, Konferenzen und Ausstellungen dient

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Entlang des schönen venezianischen Hafens sorgen die vielen Cafes und Restaurants für eine einladende und positive Atmosphäre. Oben auf der Anhöhe von Kastelli gibt es noch Überbleibsel von dem Palast des Retore, dort befand sich das venezianische Archiv. Ganz in der Nähe befindet sich die Ausgrabung der alten Kidonia und die Ruinen der Kirche Santa Maria der Mirakoli ( 1615 ).In den Stiefelwerkstätten kann man gute und günstige Lederwaren kaufen. Daneben das Haus Chrisostomos und die neue Stadtgalerie.

In Splanzia dem alten türkischen Stadtviertel, das sich im Platz des früheren Klosters Agios Nikolaos befindet, mit dem Glockenturm und dem Minare ( Gebetsturm ) steht die kleine Renaissance Kirche Agiou Rokou ( 1630 ). In der Nähe der Kirche von Agion  Anargion( 16. Jahrhundert ), die Kirche Agia Ekaterini mit ihre nun beschreibaren und unschätzbaren Fresken. Außerhalb der Stadtmauer und östlich der Altstadt treffen wir auf das Kum Kapi dort bauten in den letzten Jahren der Türken herschafft die Beduinen ihr Dorf. Heute ist die Gegend ein beliebter Treffpunkt der jungen Leute. Im Stadtteil Chalepa steht der Palast von Prinz Georgios, das Haus des großen Staatmans Elefterios Venizelos, die französische Schule ( 1860 ), die Heilige Magdalena Kirche und die Kirche Maria Empfängnis.

Interessant aus der Neuzeit Epoche sind die Villa Kunduru, das Mehr zweg Zentrum der Jugend, die Stadtgärten ( 1870 ) mit der bekannten Uhr, der Markt( 1913 ) mit seinen unzähligen kleinen und großen Läden, der Park der Freundschaft und des Friedens der Völker, das Justizgebäude, der Wintergarten Venizelos,  das Historische Museum, das Kriegsmuseum und das Museum der Chemie.

In den Stadtteilen außerhalb der Stadtmauern gibt es sehrschöne und gepflegte neuklassische Häuser mit ihren Blumen geschmückten Höfen. An der Grenze zu Akrotiri befinden sich die Gräber des großen griechischen Staatmannes Venizelos und seines Sohnes Sophokles. Die Stadt Chania war die erste Hauptstadt Kretas nach der Befreiung von den Türken und hat mit großer Sorgfalt und Tradition ihr von Jahrhunderten geprägtes Gesicht bewahrt. Die kulturelle Atmosphäre zog viele Künstler, Wissenschaftler, Philosophen, Schriftsteller im Laufe der Zeiten nach Chania nicht umsonst wurde Chania zum Kulturzentrum.

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Rethymno

Unser Spaziergang beginnt Anfang der Widerstands Straße dort wo sich die Tür Guora, das große Tor, das das einzige Überbleibsel der ursprünglichen Befestigungsanlage von Rethimno ist.

Den kleinen Weg folgend der auch Kleiner Markt benannt wird treffen wir links von uns auf den Heiligen Franziskus und genau daneben befindet sich die türkische Grundschule. Hier lohnt es sich das große Tor zu begutachten dessen äusserer Teil venezianisch beschmückt war, die Türken es je doch verkleinerten in dem sie ein kleineres Tor im inneren Teil bauten das mit einem Rebstock verziert ist. Neben den Pfosten befinden sich Paare von Fresken die an ihrem unteren Teil Löwen darstellen im oberen jedoch Symbole der Ottomanischen Herrschaft. Der Eingang der Schule die im Jahre 1796 gegründet wurde befindet sich in der Papamichelakis Straße. Entlang der WiderstandsStraße auf unserer rechten Hand treffen wir auf die Souliou Straße, eine der malerischsten Gassen voll von Geschäften und Volkskunst. Nun kommen wir auf die Straße Palaiologos. Auf der rechten Seite wo die Strassen Palaiologos und Arkadia zusammen treffen befindet sich die Loggia hier wird der Antiquitäten Laden für original Abschriften des Kulturministeriumsbeherbergt.

Wir überqueren die Paläologos Straße westlich davon befindet sich der Berühmte Marktplatz von Platanos (PetihakiPlatz ) der mit dem venezianischen Brunnen Rimondi geschmückt ist. Nachdem wir den Brunnen bewundert haben spazieren wir über dem Platz mit den traditionellen Cafes, den Tavernen und Geschäften und wenden in die Bernard Straße dort treffen wir gleich auf die Moschee Neratzi mit ihrem hohen Minarett. Die Moschee deren Koppelfasziniert, war in der Zeit der Venezianer die Kirche der Heiligen Maria und das Kloster der AugustinerMönche, das im Zentrum des Venezianischen Platzes stand. Das Tor mit den korinthischen Fresken überwältigt den Besucher genau so wie der Bügel am Torbogen.

Die Kirche der Heiligen Marina wurde im Jahr 1657 zu einer Moschee umgewandelt und im Jahr 1890 erbaute man dort den höchsten Minarett der Stadt mit zwei Balkonen.Ein Stück weiter in der Bernard Straße 30 kann man das Volksmuseum von Rethimnon besuchen etwas weiter stoppen wir um eines der einzigartigen Tore von Rethimnon zu besichtigen dort lesen wir die Inschrift” VIRTUTE FULCIDA DOMUS.MDCIXKAL. JUNII”( Mit der Tugentfunkelt das Haus ,Anfang Juni 1609 ). Während wir die Bernard Straße verlassen befinden wir uns in der Nikiforou Foka Sraße und dem Platz der Dame der Engel.

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Die Kirche der kleinen Muttergottes, wie die Einwohner Rethimnons sie nennen, wurde in den Jahren der venezianischen Herrschaft erbaut und der Heiligen Maria Magdalena des Domenik  gewidmet. Es ist eine dreischiffige Kirche die zur Zeit der Türkenherrschaft in eine Moschee umgewandelt wurde, 1680 baute man einen Minarett an, der nach kurzer Zeit zusammengebrochen ist.Wir entfernen uns vom Platz der Dame der Engel und kommen in die Arambatzoglou Straße dort kan man die Fassaden der Häusermit den schönen Türen und Holzpavillons bewundern hier befinden sich die meisten noch erhaltenen Häuser der Stadt.

Wir entfernen uns von der Arabatzoglou Straße in die Straße Mesologiou und biegendort links in die Straße von Radamanthyus. In der Nummer 25 befindet sich der Eingang des türkischen Hammams, das heutzutage in Privatbesitzist und so nicht für Besucher betretbar. Das Hammam wurde 1670 erbaut und besteht aus zwei Zimmern mit halbkreisförmigen Bögen. Auf dem westlichen Kreuzpunkt der Straßen Rodamanthyos mit Nikiforou Foka biegen wir in die Foka Straße. Wir biegen in die Nächste Seitenstraße auf unserer linken Seite, die Straße Kleidi, um das berühmte Tor mit seinen geprägten Dekorationen, in der Nummer 13, zu bewundern. Wir gehen bis zum Ende der Kleidi Straße und biegen links in die Renieri Straße. Es ist es wert die venezianischen Türen, bis  wir zur Panos Koronaious Straße ankommen, zu bewundern.

Bemerkenswert ist die Tür der Hausnummer 12 der Koronaious mit ihrer bewundernswerten Blumenschmuckverzierung. Weiter westlich zwischen den Straßen Koronaious und Izmir befinden sich 5 Brunnen, 2 in der Koronaious Straße und drei unter dem Stadtbogen. Wenn wir das Ende der Koronaious Straßeerreichen kommen wir zum Heldenplatz der Universitäten dort steht die ehemalige klassizistische Präfektur Halle. Zurück zur Koronaious Straße wenden wir zum östlichen Teil der Stadt. Rechts in der Mavili Straße kann man die blumengeschmückten Häuser und deren Innenhöfe bewundern. Wir biegen links in die Piga Straße überqueren die Pantelarou Straße und erreichen die Nikiforou Foka, die berühmte Langgasse der Altstadt Rethimnons. Andieser Stelle, der Kreuzung Foka Papamichelaki lohnt es sich das steinerne Ikonendenkmal zu bewundern.

Nördlich der Foka biegen wir links in die Bouniali Straße wo sich die alten Hufschmiedwerkstätten befinden in diesem Gebiet waren die Werkstätte für die Sattelherstellung. Weiter im Osten erreichen wir die Ethnikis Antistaseos, auf der rechten Seite sehen wir das große Tor, die Porta Guora, den Punkt wo wir unsere Reisebegonnen haben.

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Heraklion


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Das moderne Iraklion hält den Ruf   eine der attraktivsten Städte des Mittelmeeres zu sein. Deckt nicht nur den Geschmack und die Anforderungen seiner Besucher ab, sondern auch seiner Einwohner. Die Sehenswürdigkeiten Iraklions sind viele, da sich hier die antiksten Monumente, Beispiele und Aussagen für die erste westliche Zivilisation Europa ,  befinden. In der Region von Iraklion traf sich Zeus, der Gott der Gastfreundschaft, mit der wunderhübschen Prinzessin Europa, die die Minoischen Könige und Weisen gebärte, Gründer des ersten zivilisierten Kontinents der Welt.

Im Zentrum der Stadt gibt es viele Denkmäler des mittelalterlichen Kretas, die das Aufblühen dieser  Zeit zeigen. Aufwärts des Hafens trifft man auf das erste bedeutende Denkmal, Loggia, hier befinden sich heutzutage das Rathaus von Iraklion und ein Teil der Dienstleistungen der Stadt. Die Loggia diente als Treffpunkt des Herzogs von Iraklion und seinen Beamten, geschmückt mit Skulpturen, Wappentrophäen, 82 Blenden u.a. diente  sie Jahrhunderte lang für die Erhohlung, Spiel und offiziellen Feierlichkeiten der Herrscher. Ihre Arkaden werden auf das 14. Jahrhundert chronologiert und die End Form auf das 17. Sie ist auf der Piazza dei Signori ( Behörden ) gebaut. Sie gilt als das schönste venezianische Denkmal, und bekam im Jahr 1987 den ersten Preis von EUROPA NOSTRA des bestrestaurierten europäischen Denkmals.

Südlich der Loggia befindet sich die Basilika des Heiligen Markus, die im Jahre 1239 auf der Piazza del Biade ( Marktplatz des Weizens ) erbaut wurde und die Kathedrale Kretas war. Sie gehörte dem Besitz des Herzogs an und in ihrem Raum  wurden alle Herzöge begraben. Heut zu Tage beherbergt sie die Städtische Kunstgalerie. Nur ein paar Meter von der Kirche  entfernt befindet sich der aufwendige Brunnen bekannt mit dem Namen ´´Löwen´´ dekoriert mit exquisiten Schnitzereien aus der Tierwelt und dem Meer. Erbaut im frühen 17. Jahrhundert von Francesco Morosini um den Platz zu schmücken aber auch für das wertvolle Wasser der Stadt zu sorgen.

Südwestlich des Löwenplatzes in einem Abstand von 100 Metern, befindet sich das mittelalterliche Kloster Agia  Ekaterini, hier befand sich die kretische Universität des Mittelalters viele europäischen Künstler, Philosophen, Kirchenväter, Dichter und Schriftsteller wurden hier Berühmt. Heut zu Tage beherbergt Agia Ekaterini eine reiche und bemerkenswerte Sammlung von Gemälden und Heiligenbilder.

Nur wenige Meter entfernt von Agia Ekaterini steht die Kathedrale von Agios Minas, der Schutzpatron der Stadt Iraklion, er rettete Anfang des 19. Jahrhundert die Christen von der Schlachtung, als die Türken versuchten sie zu vernichten. Die Kirche wurde 30 Jahre lang gebaut und wurde 1896 mit einer majästitischen Zeremonie und einer großartigen Feier eröffnet. Daneben befindet sich die kleine Kirche von Agios Minas, älter und mit prächtigen Fresken und Heiligenbilder von großen Malern beschmückt.

Im Zentrum Iraklions, nordöstlich der Platia Elefterias ( Freiheitsplatz ) befindet sich das Archäologische Museum ( Archäologische Museum Iraklions ), dort sehen tausende von Besucher die sagenhaften Schätze der minoischen, alten, klassischen, hellenistischen und römischen Zeit Kretas.

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Im Hafen steht majästitisch die Festung von Koule, die Jahrhunderte lang die Stadt schützte und als nasses Gefängnis diente. Westlich des Hafens von Iraklion befindet sich das historische Museum, dort werden die Schätze der Byzantinischen und Neuzeit der Großinsel, beherbergt. Künstlerische Arbeiten der populären Kultur Kretas, einige Werke des großen Malers El Greco, der in Iraklion geboren wurde und dort Kunst studierte, sowie auch Heiligenbilder aus der Berühmten Schule für Heiligenmalerei Kretas, schmücken dieses herrliche Museum. Ein typisches kretisches Haus und zwei Säale mit Erinnerungsstücke des großen Schriftstellers Nikos Kazantzakis sind ebenfalls dort untergebracht.

Die Stadt Iraklion ist umringt von den riesigen venezianischen Mauern, die sie von den Feinden beschützten und sie als die best geschützte Stadt des Mittelmeeres berühmt machten. Fünfundzwanzig Jahre widerstand sie der Belagerung duch die Türken, die schließlich die Stadt, durch den Verrat eines venezianischen Ingenieurs der sie nachts, durch einen geheimen Eingang in die Stadt führte, einnahmen. In der Südwand steigt die Martinengo Bastion auf, dort ist der große Autor des Zorbas und Dichter der Odyssee, Nikos Kazantzakis begraben. Südlicher befindet sich das alte Stadteingang zu Westkreta bekannt als Chanioporta. Im südlichen Teil der heutigen  Stadt befinden sich die Paläste von Knossos. Kirchen des Gestern und des Heute, Brunnen, Stadtmauern und mittelalterliche Gassen schmücken  auch heute noch die Stadt Iraklion, die Tag und Nacht voller Leben ist.

Kunst

Iraklion schenkte in seiner langen Geschichte wunderbare Beispiele von Architektur , Skulptur,  Keramik, große Maler und Schriftsteller. Die große Anzahl von Wanddenkmälern vom 11. bis zum 15. Jahrhundert auf Kreta ist beeindruckend.

Mit dem Fall von Konstantinopel, aber auch davor, erreichten viele bekannte und unbekannte Künstler, die von den Venezianern eroberte Insel Kreta, hier vereinigten sich die künstlerischen Ideen die man aus der Großstadt mitbrachte  mit der fortgehenden Tradition der Insel. Mit der Verbreitung der Kretischen Schule auf dem Balkan und dem Mittelmeerraum ( 1450 – 1700 ) erschuf sich ein großer Strom der im 16. Jahrhundert seinen Höhepunkt erreichte, der jedoch  langsam durch dem Fall von Candia ( 1669 ) und  dem Beginn der osmanischen  Herrschaft erlöscht.

Der Einfluss der westeuropäischen Zivilisation, die sich im Ende des Mittelalters und Beginn der Neuzeit,  auf Kreta entfaltete ist sehr wichtig. Leider ist die Mehrheit der Funde nicht mehr vorhanden oder in einem großen Ausmaß verändert das sie schwierig  erkennbar sind. Mit dem Verlassen der Venezianer von Kreta wurden die Kunstmalereien von der Insel entnommen oder zerstört. Die größte Anzahl an Gebäuden und deren Inneneinrichtung verschwanden. Nur eine kleine Anzahl an architektonischen Werken, mit der Zeit veränderte und nur der architektonischen Struktur, wurde gerettet. Heute, neben der wirtschaftlichen Entwicklung, hat Iraklion eine intensive künstlerische Tätigkeit entwickelt, im Bereich kulturellen Veranstaltungen, zeitlichen Ausstellungen internationalen und nationalen Interessen in Zusammenarbeit mit vielen Organisationen Griechenlands und dem Ausland. Alle Ereignisse werden von parallelen Veranstaltungen begleitet.

Malerei

Nach dem Fall von Konstantinopel 1453, besitzt die Produktion von kleinen religiösen Bilder weiter einen wichtigen Platz in der religiösen Kultur und der orthodoxen Bevölkerung, insbesonderst im venezianischen Kreta, Handaka -Candia das heutige Iraklion. Viele Maler verlassen Konstantinopel und ziehen nach Handaka. Hier lernten sie die Geheimnisse ihrer Kunst den lokalen Malern. Die Standards der Paleologen werden oft mit Elementen aus der westlichen Kunst kombiniert durch den Kontakt der kretischen Künstler und der Künstler aus Venedig. So entstanden die Grundlagen der kretischen Malerei die auf sich sehr hohem Niveau befand bis zur Besetzung Handax von den  Türken im Jahr 1669.Nach der Eroberung Kretas sind die kretischen Städte keine führende Kunstzentren mehr.

Der Ruf der kretischen Maler blieb, auch nach dem Fall des Wohlstands, in der orthodoxen Welt erhalten. Im 18. Jahrhundert gab es auf Kreta immernoch künsterische Aktivitäten und die kretischen Maler reisten weiterhin in andere Orte. Dies bedeutete, das die künstlerischen Ausbrüche regional fortgesetzt wurden, aber von kleineren Bedeutung, wie z.B. die Tradition der Handwerkskunst, wenn auch nicht wesentliche Strukturmerkmale. Heutzutage wird die Tradition der Heiligenbilder, Ikonen, weitergeführt. Neben dem traditionellen Design produziert, eine neue Generation von Malern dynamisch mit ihren Werken  und charakterisiert die visuelle Suche des Ortes. Die städtische Galerie die in der Kathedrale des Heiligen Markus untergebracht ist beherbergt die Sammlungen der kretischen Maler, während hier regelmäßig nationale Ausstellungen , aber auch Zusammenarbeiten mit nationalen und internationalen Organisationen stattfinden.

Kretische Schule der Ikonographie

Iraklion, in den Jahren der Enetokratie, nach dem Fall von Konstantinopel, blühte zu einem der wichtigsten Kulturzentren des venezianischen Gebiets auf. 1600 hatte die Stadt 20000 Einwohner. In dieser Periode beschäftigten sich in Iraklion 200 Maler, deren Ruf weit über die Insel hinweg ging, ihre Werke schmücken nicht nur klösterliche Zentren auf dem Festland Griechenlands sondern auch den orthodoxen Osten. In diesem Zusammenhang bildete sich langsam die* kretische Schule* der Malerei. Kunstwerke und bildverzierte Handschriften reisen in den venezianischen Osten und zu den bedeutesten orthodoxen Klöster.

Die Kretische Schule für Heiligenbilder schafft bedeutende Werke, die sich heutzutage in Museen, Klöster, privaten und öffentlichen Sammlungen, befinden, im Ganzen bilden sie ein wichtiges und einzigartiges Kapitel in der Geschichte der Kunst. Leider wurde diese aufblühende Zeit nach zwei Jahrhunderte ( 16. und 17. ), mit der Einnahme von Iraklion ( Candia ) von den Türken, brutal unterbrochen, all dieses geistige blühen der kretischen Renaissance. Wichtige Vertreter der kretischen Schule der Ikonographie sind: Aggelos ( 17. Jahrhundert ), Michael von Damaskus ( 16. Jahrhundert ), Domenikos Theotokopoulos – El Greco ( 16. Jahrhundert), Theophanes der Kreter ( 6. Jahrhundert ), Georgios Klontzas ( 17. Jahrhundert ) und Johannes Kornaros ( 18. Jahrhundert ).

Domenikus Theotokopoulos oder El Greco

El Greco eine der wichtigsten Figuren der Kunstwelt wurde im venezianischen Iraklion ( Candia ) geboren. Hier bekam er seine ersten Kunstunterrichtsstunden bis zu seinem 20. Lebensjahr, wo er nach Italien geht, scheint er bereits die Kunst der Ikonographie erobert zu haben, nach den Dateien aus dieser Zeit erscheint er bereits als ein erfolgreicher Künstler. In Venedig, seiner ersten Station perfektioniert er neben Tizian seine Kenntnisse in der westlichen Malerei. Nach einer kurzen Zeit in Rom, zieht  er 1577 nach  Toledo in Spanien dort entwirft er sein großes Werk. Er höhrte nie auf seine Wurzeln zu erwähnen und signierte seine Werke mit ‘ Domenikus Theotokopoulos der Kreter ‘.

Mit tiefen Kenntnisse in der byzantischen tradition und des Gedanken der antiken griechischen Renaissance gibt er in seinem Werk die geheime Flamme der orthodoxen Kunst sowohl auch seine persöhnliche Visionen wieder. Heutzutage ist in einem speziell gestaltetem Zimmer des historischen Museums sein frühes Werk `’ Oros Sina ‘ ( Berg von Sina ) dem Besucher ausgesetzt.

Michael von Damaskus

Dies ist vielleicht der wichtigste  Maler der kretischen Schule. Um das Jahr 1540 in der Stadt von Iraklion ( Candia ) geboren studierte er in der Hochschule von Agia Ekaterini von Sinai. Seine Werke heben die Paarung zwischen der byzantischen Ikonographie, der Technik der westlichen Malerei und der Renaissance hervor. Er malte viele Werke die sich verstreut in Sammlungen des Heiligen Georgios von Venedig, dem Byzantischen Museeum von Athen und sogar in der byzantischen Sammlung der Heiligen Ekaterini von Sinai, befinden. Dort sind sechs seiner wichtigsten Werke, die dem Kloster von Vrontisi, gehörten ausgestellt. Es ist sehr wahrscheinlich dass er für eine lange Zeit im Atelier des Klosters gearbeitet hatte.

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Lassithi

Lassithi beeindruckt von der ersten Minute an seine Gäste mit seiner unendlich faszinierenden Naturschönheiten. Bekannt für seine Ruhe und Gastfreundschaft bietet es den Besucher nun vergleichbare kulturelle, naturfreundliche Wege die in die traditionellen Dörfer, Schluchten, Höhlen, Biotopen Wälder führen, aber auch antike Wege zu den minoischen Palästen, mittelalterlichen Gräber, Klöster, unzählig kleinen Kapellen, Olivenhainen, Gärten und Weinbergen.

Ein Ort mit einer großen Tradition im Bereich des Tourismus, sehr hoher Qualität an Dienstleistungen und international ausgezeichnete Hotels. Hier befinden sich viele der wichtigsten Zentren der minoischen Kultur, der Palast von Zakros, die minoische Städte Palaiokastro und Gournes, die Seefahrtszentren von Mochlos und Psira und die rein kretischen Städte Presos und Driros, hier ließen sich die letzten Minoiten nieder, die Eterokriten ( reineKreter ). In der Lassithi  Hochebene  befindet sich die Höhle des Dikteon Andro laut der griechischen Mythologie hat hier Rea Zeus geboren. Neben den alten antiken Städten, mittelalterlichen Gräbern und Denkmäler der Renaissance entdeckt der Besucher das schlichte aber nicht weniger interessante, neuzeitliche, architektonische Erbe der Gegend. Steinhäuser, Wassermühlen, Windmühlen, Brunnen und andere Rückstände von Ackerbau und Viehzucht aber auch kleine Befestigungsanlagen. Es gibt auch zahlreiche religiöse Gebäude, vier schöne Städte voller Leben aber auch Dörfer verlassene und lebendige.

In Lassithi angekommen trifft man zuerst auf die Stadt Neapolis, die Stadt des Wissens und des Geistes mit einer großen historischen Tradition, dem schönen Marktplatz und faszinierende alte Gebäude. Von Neapolis aus gehts nach Agios Nikolaos, die Stadt hat sich aus den Überbleibsel der Stadt Latos entwickelt. Ihren heutigen Namen verdankt sie der alten byzantinischen Kappele des Agios Nikolaos aus dem 7. Jahrhundert, die Kapelle gibt es heute noch, sie ist bekannt für ihre alten Heiligenbilder und Fresken. Die Straße nach der Kapelle stadteinwärts führt durch ein einmaliges Naturgebiet. Agios Nikolaos ist weltbekannt für sein hervorragenden und wunderschönen See und seinem kosmopolitischen Lebensstil. Der See ist durch einen kleinen Kanal mit dem Meer verbunden, ein Naturwunder das den Gastbeeindruckt, viele Cafes und Restaurants rund um den See ermöglichen es dem Gast dieses Schauspiel der Natur zu bewundern und sich gleichzeitig zu erholen. Der Hafenumringt von Häusern und Hotels verzückt, mit der Beleuchtung der Geschäfte, der kleinen Schiffe und den Seefahrtsriesen, abends jeden Besucher.

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Die Hafenpromenade, voll mit Geschäften, Cafes, Restaurants und Bars fängt an der Brücke des Sees an und gibt dem Hafen Leben, dessen Schönheit durch die kleine Insel mit dem Leuchtturm, die große Insel mit der Kirche der Allerheiligen und die nur auf Kreta lebende Wildziege Kri-Kri  ergänzt wird. Im Zentrum der Stadt befindet sich das Denkmal der Kriegsgefallenen, die DreifaltigkeitsKathedrale, der von Leben überfüllte Freiheitsplatz ist Anhaltspunkt für jeden. Etwas weiter trifft man auf den Yachthafen, der den europäischen Vorschriften entspricht, nur einige Meter entfernt von der Stadt,  hier legen Yachten aus der ganzen Welt an. Ein Besuch im Archäologischen Museum ist ein Muß bevor der Weg nach Elouda weiterführt.

Elouda verbindet Berg und Meer und ist eines der schönsten und anspruchsvollsten touristisches Gebiet Griechenlands mit luxuriösen Hotels. Gegenüber von Elouda die weltbekannte Insel Spinalonga mit der venezianischen Burg, Vorposten für die Verteidigung Kretas und das letzte gefallene Gebiet der Insel. Nach der Befreiung diente die Spinalonga für den Aufenthalt der Leprakranke aus ganz Griechenland. Vor der Reise nach Ierapetra besuchen sie das traditionelle Dorf Kritsa, 11 km  von Agios Nikolaos entfernt. Von den wenigen Ausgrabungen die hier stattfanden kam an Licht, der alte Markt, die Schule und die Plattform der alten antiken Stadt Latos Eteras. Ein Kilometer außerhalb des Dorfesseine bemerkenswerteste Kirche, Jungfrau Maria. Einschiffig mit einer Kuppel und Querstreben. Rund um sie herum die Zypressen  bieten eine graphisches Bild. Auf dem Weg nach Ierapetra kommt man an dem magischen Dorf Kalo Chorio vorbei, das in der Bucht von Mirabello liegt, ein Ort für Rast und Ruh. Früher befand sich hier die antike Stadt Istron. Heutzutage ist es ein touristischer Resort zum Baden und Essen in einer der traditionellen Tavernen des Dorfes.

Ierapetra, Braut des lybischen Meeres und südlichste Stadt Europas. Machen Sie einen Spaziergang im Zentrum der Stadt, entlang der Promenade, durch die engen kleinen Gassen in Kato Mera und genießen Sie die Atmosphäre des alten Stadtteils. Die verschiedenen Restaurants, Cafes und Bars machen Ierapetra zum idealen Ausflugsort. Besuchen Sie das alte kretische Haus, hier wurde Napoleon Bonaparte von einer Familie beherbergt auf seinem Weg nach Ägypten. Seine Schiffe lagen im Hafen von Ierapetra. Die mittelalterliche Moschee und die islamischen Brunnen, die sich bis heute in einem hervorragenden Zustand erhalten haben, sind charakteristische Denkmale der Othomanichen Periode, Gebaut in der Altstadt( KatoMera ) etwa Ende des 19. Jahrhunderts als, nach Angaben ,  die Türken die Kirche des Heiligen Johannes eingenommen haben und zur Moschee umbauten. Es ist ein großes Gebäude das sich heute noch in einem sehr gutenZustand befindet, den Eingang schmückt eine Marmor platte mit Schriften aus dem Koran. Der Turm wurde im Jahr 1953 renoviert und bewacht die ganze Region. Genau gegenüber befindet sich ein othomanischer Brunnen der auch restauriert wurde.

Gerüchten zufolge wurde die bekannte Statue, die den Hafenschmückt, von dem Piraten Pescatore aus Genua gebaut und ist eng mit der Geschichte der Stadtverbunden. Verpassen Sie nicht die venezianische Villa von Etia, die mittelalterliche Siedlung Viola und die reichhaltige archäologische Sammlung. Von Myrtobis Kalo Gialo entdeckt der Besucher eine Reihe von Stränden mit kristallklaren Wasser viele von denen werden jährlich, mit den blauen Fahnen, ausgezeichnet. In Ferma 16 km von Ierapetra, ein touristisches Gebiet im lybischen Meer, haben Ausgrabungen eine minoische und eine Villa der  römischen Epoche ans Tageslicht gebracht genauso wie 16 km westlich im Stadtteil Myrtos in den Gebieten Furnos und Pyrgos, zwei minoische Siedlungen.

Zum Schluss das Haus von Napoleon. Es war Juli 1798, als die Schiffe Napoleons auf dem Wegnach Ägypten, im Krieg gegen die Mameluken, in Ierapetra anlegten. In Ierapetra wurde Napoleon von einer bekannten Familie beherbergt. Das alte kretische Haus in Kato Merabe wahrt immer noch die Erinnerung an diesen historischen Besuch. Ist es eine Sage oder Wirklichkeit das Napoleon auf Kreta anhielt und eine Nacht in Ierapetra verbrachte ohne seine Identität preis zu geben. Erst als er am Tag darauf abreiste hinterließ er einen Zettel mit einer Nachricht auf Französich auf dem stand. Wenn ihr wissen wollt wer euer Gast war, ich war es Napoleon Bonaparte. Es befindet sich in der Altstadt, wurde von der zuständigen Behörde restauriert und gehört zum Besitz der Gemeinde Ierapetras.

Sitia mit ihrem Amphitheater, der Burg von Kazarma und der romantischen Altstadt, sieist die Stadt der guten Laune und des Feierns. ItisoderItia hieß die antike Stadt Ost kretas die sich ungefär im gleichen Gebiet mit der heutigen Sitia befand. Heimat von Misona einem der sieben Weisen der Antike. Die byzantinische Stadt befand sich unter der heutigen Stadt Sitias, Geburtsort des grossen griechischen Dichters Vinzenco Kornaros, Verfasser des Erotokritos. Verpassen Sie nicht die reichen Sammlungen im archäologischen und Volksmuseum zu begutachten, gönnen Sie sich die Sicht auf die Bucht von Sitia von der venezianischen Burg Kazarma. Probieren Sie die ein heimischen Süßwaren, setzen Sie sich in einem der traditionellen Cafes und kosten Sie die häusliche Küche in den Tavernen und Restaurants der Stadt. Bewundern Sie historische Denkmäler wie das Kloster Toplu, das Kloster Kapsa, das venezianische Haus in Etia und das Ruinendorf Voila.

Besuchen Sie die wunderschönen Dörfer von Sitia, die zahlreichen, verstreuten, archäologischen Gebiete, den minoischen Palast von Zakros, ein bedeutende Stätte Ostkretas, das hellenistische Itanos, die minoischen Siedlungen von Mochlos und Palaiokastro und das römische Theater in Koufonissi. Schwimmen Sie im einzigartigen Strand mit Palmenwald Europas, Vai, und in den einsamen Stränden von Chionas, Kserokampos und Makri Gialos, des Lybischen Meeres. Lassithi erwartet Sie!

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