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Gründe, Kreta ganzjährig zu besuchen
Entdecken Sie Kreta

Kreta im Winter

Kreta ist das ganze Jahr über der ideale Urlaubsort. Das milde Klima der Insel und ihre einzigartige Berglandschaft locken auch vor und nach der Hauptsaison im Sommer Gäste an. Die überwältigende Schönheit der Natur Kretas weckt in den Besuchern den Wunsch, seine Berge, Schluchten und Pfade zu erkunden.

Winterzoll

In den Dörfern sind viele Weihnachts- und Osterbräuche erhalten geblieben. In der Vergangenheit war es Brauch, weiße Tiere (Schafe und Kühe) in die Häuser zu lassen, damit diese böse Geister vertrieben. Als Symbol für die Unsterblichkeit werden Meerzwiebeln an die Türen gehängt. Ein einmaliges Erlebnis, das man nicht verpassen sollte, ist der Besuch der Christmette in der Marathokefala-Höhle mit einer echten Krippe. Im Weihnachtsdorf auf der Omalos-Hochebene schafft Schnee eine magische Szenerie.

Obstbäume, und speziell Zitruspflanzen, wachsen in vielen Gegenden von Kreta. Die Orangen von Maleme bei Chania sind als GUB eingetragen; andere bekannte Arten sind die Orangen aus Milopotamos und Fodele, die Kirschen aus Gerakari, die Bananen aus Arvi und die Äpfel aus der Hochebene von Lassithi. Heutzutage ist auch der Anbau alternativer Feldpflanzen entwickelt, und früher vernachlässigte Produkte wie Stachelbirnen haben wieder an Bedeutung gewonnen.

Getrocknete Feigen, Sultaninen und Korinthen waren schon immer für die Ernährung der einheimischen Bevölkerungwichtig wichtig und sind auch ein wichtiges Exportgut. Ihr hoher Energiewert macht sie ganz besonders für den Winter geeignet. Andere Traubenprodukte wie das süße, zähflüssige Petimezi, spielen ebenfalls in der kretischen Küche als natürliche Süßstoffe eine wichtige Rolle.

Abseits der Straßen

Die rauen Berge Kretas sind ein Paradies für Off-Road-Fahrer. Das Fahren auf unbefestigten Wegen zu einem schneebedeckten Gipfel mit Blick auf das tiefblaue Meer am Horizont ist ein einmaliges Erlebnis und eine besonders spannende Art, sich mit dem Berg vertraut zu machen. Auch das Fahrradfahren, sei es auf Feldwegen oder auf asphaltierten Wegen, ist eine wunderbare Möglichkeit, die Berge der Insel zu erkunden. Touren werden von vielen Agenturen angeboten. Außerdem gibt es Dutzende von Motorradclubs. Hier verläuft der Europäische Fernwanderweg E4 mit einem großen Wanderwegenetz, das von besonderem kulturellen, ökologischen und historischen Wert ist. Er wurde von der Europäischen Wandervereinigung (EWV) markiert und führt über die gesamte Insel, von Kissamos bis Zakros. Wanderer können hier äußerst vielfältige Landschaften erkunden. Außer dem Fernwanderweg E4 gibt es viele weitere wunderschöne kartierte Wanderwege. Viele Reisebüros bieten Wanderreisen auf der Insel an und die Insel selbst hat viele Wander- und Bergsteigervereine. Auf Kreta werden auch einige wichtige Bergläufe organisiert, wie etwa das Psiloritis Race und der Marathon von Samaria.

Wintersport

Den meisten Besuchern ist, im Gegensatz zu den Inselbewohnern, nicht bewusst, dass die verschneiten Gipfel der kretischen Berge sich auch für Wintersport eignen. Alle Bergsteigerclubs der Insel organisieren Kurse und Trainings im Schnee-Bergwandern, vor allem in den Weißen Bergen und in der Gegend von Psiloritis. Beim Bergwandern wird in der Regel in einer der zahlreichen Berghütten übernachtet. Das Ski-Bergsteigen, ein spannender Wintersport, der das Wandern auf schneebedeckten Flächen mit der Nutzung von Skiausrüstung verbindet, findet immer mehr Anhänger. Viele Kreter besteigen die weißen Gipfel mit Skiern oder dem Snowboard, um dann die Pisten hinabzufahren. Snow-Kiting ist ein relativ neuer Wintersport, der sich sehr schnell überall auf der Welt verbreitet. Dieser Sport ähnelt dem Kiteboarding im Wasser, nur dass hier dasselbe Schuhwerk wie beim Skifahren oder Snowboarden benutzt wird. Kreta ist ideal für Snow-Kiting und hat selbst einige Profis dieser Sportart angelockt, die sich begeistern ließen von den weißen Gipfeln und dem Blick auf das blaue Meer.

Kreta im Frühjahr

Nichts wiederholt sich auf Kreta. Enorme geologische Kontraste und besondere Witterungsverhältnisse haben einzigartige Landschaften geschaffen, die den Besucher staunen lassen und seine Sinne ständig wach halten. Jede Route auf Kreta ist einmalig. Wechselnde Empfindungen, Bilder, Farben, Düfte, Klänge begleiten den Besucher auf Schritt und Tritt.

Flora von Kreta

Die große Vielfalt der Landschaften ist ein Hauptmerkmal von Kreta, und aus diesem Grund, wie auch wegen ihrer isolierten geografischen Lage, beherbergt die Insel eine große Zahl von Pflanzenarten. Großbritannien, das 40 mal größer als Kreta ist, hat fast dieselbe Zahl von Pflanzenarten. Das ist für die Vielfalt der Arten der Insel bezeichnend. Mehr als 1700 Arten sind bis heute auf Kreta registriert worden, wovon viele endemisch sind. Manche abgelegenen Gegenden der Insel und speziell die Weißen Berge und die umliegenden kleinen Inseln, beherbergen viele stenoendemische Arten und Unterarten, d.h. Pflanzen, die nur in dieser begrenzten Gegend zu finden sind.

Der große Artenreichtum Kretas lässt sich am besten im Frühjahr bewundern, wenn die Pflanzenwelt besonders gut gedeiht. Bislang wurden über 1.700 Arten auf Kreta erfasst, von denen die meisten endemisch sind. In manchen abgelegenen Gebieten Kretas, vor allem in den Weißen Bergen und auf den umgebenden Inselchen, existieren zahlreiche stenoendemische Arten und Unterarten, also Pflanzen, die es nur in diesem begrenzten Gebiet gibt. Diese seltenen Arten locken jedes Jahr Botaniker aus der ganzen Welt an. Sie studieren hier beispielsweise Wildblumen wie die eindrucksvollen kretischen Orchideen. In den Weißen Bergen, im Dikti-Gebirge, auf der Halbinsel Gramvousa sowie im kleinen botanischen Juwel Gious Kampos in Rethymnon wächst eine endemische Tulpenart. Kreta ist außerdem berühmt für die überall auf der Insel wachsenden duftenden Pflanzen und Kräuter. Viele davon werden aufgrund ihrer Heilwirkung schon seit der Antike genutzt und heute an vielen Stellen auf der Insel angebaut.

Höhlen

Dank der zerklüfteten Topographie Kretas gibt es dort zahlreiche Höhlen. Die über 4.500 kartierten Höhlen Kretas stehen erfahrenen Höhenforschern offen, die deren reichen Formenschatz und Fauna erforschen möchten. Die geologische Bedeutung Kretas lässt sich daran ablesen, wie viele internationale Expeditionen von Höhlenforschern sich dort der Entdeckung unerforschter Höhlen und Krater widmen. International bekannt sind unter anderem die Gourgouthakas-Höhle (mit einer Tiefe von 1.208 Metern die tiefste Kretas) und die Leon-Höhle (mit einer Tiefe von 1.110 Metern). Interessierte finden am Berg Stroumboulas in der Nähe von Heraklion, im Geopark von Sitia, im Geopark von Psiloritis und bei Melidoni zahlreiche Höhlen. Die zahlreichen Höhlenforschervereine auf der Insel liefern einen wertvollen Beitrag zu Forschung und Bildung in diesem Bereich. Zusammen stellen die Clubs die aktivste Höhlenforscher-Community von ganz Griechenland dar.

Frühjahrsbräuche

Ein weiteres großes Fest, dessen Wurzeln weit in die Vergangenheit reichen, ist der Karneval, der an Orten wie Gergeri in Heraklion mit Begeisterung begangen wird. Typische Kostüme sind die Arkoudiarides (wilde Bären), die mit Fellen und Glocken ausgestattet sind, die Lerades mit ihren beschmutzten Gesichtern, die Siviani, die eine besondere Maske aus den Wurzeln der Amerikanischen Aloe (die in Griechenland als Pflanze der Unsterblichkeit gilt) tragen, und weitere typische Figuren, wie das Kamel und der Kadi (zu türkisch der Richter). In den größeren Städten der Insel werden Umzüge und Schatzsuchen veranstaltet. Zu den wichtigsten Osterbräuchen gehören das symbolische Abnehmen des Leichnams Jesu vom Kreuz, die Epitaph-Prozession, die symbolische Verbrennung von Judas in einem großen Lagerfeuer, das Weitertragen des Heiligen Lichts aus den Kirchen in die Wohnhäuser und ein Gang zum Friedhof, um rote Ostereier auf den Gräbern niederzulegen.

Kreta im Sommer

Von den Dünen von Lafonissi und Xerokambos zu den tropischen Stränden von Kedrodasos und Chrysi, von den versteckten Stränden in den wilden Schluchten von Sfakia und Asterousia zu den smaragdgrünen Buchten von Triopetra und Plakias, von den Balos- und Elounda-Lagunen zu den Palmenhainen von Preveli und Vai, von Pinienstränden von Ierapetra zu den langen gut erschlossenen Stränden der nördlichen Küstenregion bietet Kreta die ultimative Mischung aus unbeschwertem Urlaub und natürlicher Schönheit.

Das ganze Jahr über Sommer

Tausende Kilometer Küste, die von Salz, Sonne und Wind geformt wurden. Kristallklares Wasser, das die Farbpalette von Blau und Grün erschöpft. Steile Berge, die schroff über dem Meer emporragen – diese Kulisse findet man überall auf Kreta. Die Küstenlinie von Kreta ist 1046 km lang. Es gibt sehr gut erschlossene, bekannte Strände, jedoch auch malerische und unberührte Orte. Auf Kreta können Besucher an einen der zahlreichen einladenden, gut erschlossenen Strände entfliehen, die hauptsächlich an der nördlichen Küste liegen, wo sich die großen Touristenresorts befinden. Alle diese Strände bieten Besuchern eine breites Spektrum an Dienstleistungen, Komfort, Sicherheit, Cafés, Bars, Restaurants, Wassersportangeboten, Rettungsschwimmdiensten etc. Die meisten wurden mit der Blauen Flagge, einem Gütezeichen in Bezug auf ihre Sicherheit, Sauberkeit und einwandfreien Komfort ausgezeichnet. Für Romantiker und Abenteuerliebhaber gibt es unberührte Strände, die unvergleichlich schön sind, besonders an der Südküste. Nach einer Fahrt auf kurvenreichen unbefestigten Straßen an steilen Abhängen mit atemberaubendem Blick aufs Meer entlang oder nach einer Wanderung auf alten Pfaden vorbei an wilden Schluchten erreicht man kleine smaragdgrüne Paradiese.

Der Winter auf Kreta ist mild. Während der Frühling und der Herbst warm und angenehm sind, ist der Sommer heiß und sonnig mit kühlen Unterbrechungen aufgrund der nördlichen Winde (Meltemi) im August. Kreta ist in zwei Klimazonen unterteilt, in die Mittelmeerzone und die nordafrikanische Zone, wobei Erstere vorherrschend ist. Die Wassertemperatur fällt vor allem im Süden nur selten unter 15 Grad Celsius im Winter. Das Winterschwimmen mit den weißen Gipfeln der kretischen Berge im Hintergrund ist ein einzigartiges Erlebnis, das immer mehr Liebhaber findet. Das Klima auf Kreta gilt als eines der angenehmsten, gesündesten und mildesten in Europa. Der wichtigste klimaprägende Faktor ist das Meer, das die Insel umgibt und die intensive Hitze der Sommersonne abmildert. Ierapetra gilt als die wärmste griechische Stadt und die Küstenlinie des Libyschen Meeres und von Gavdos sind die wärmsten in Griechenland. Die Südküste, einschließlich der Messara-Ebene und des Asterousia-Gebirges, fällt in die nordafrikanische Klimazone. Dort ist es das ganze Jahr über sonnig und warm.

Tauchen

Unter der kretischen Meeresoberfläche verbergen sich zerklüftete Landschaften, Schluchten, Höhlen und Riffe. Rund um Kreta sind als Zeugen der bewegten Vergangenheit der Insel außerdem zahlreiche Schiffs- und Flugzeugwracks zu finden. Gäste können sich einem der zahlreichen Taucherclubs anschließen, um die magische Unterwasserwelt zu erkunden. Die Küsten lassen sich jedoch nicht nur tauchend erforschen. Es gibt auch die Möglichkeit, zu schnorcheln, eine Fahrt im Glasbodenboot zu unternehmen oder auf einem Fischerboot mitzufahren.

Küsten & Inseln

Es gibt zahllose Möglichkeiten, die Küsten der Insel zu erkunden. Tägliche Fährverbindungen führen zu den bekanntesten abgelegenen Stränden, wie etwa zu den Stränden von Balos, Preveli und Agia Roumeli Besucher können Ausflüge zu den Inseln Chrissi, Gavdos, Dia und Koufonisi unternehmen. Wer weiter hinaus möchte oder mehr Abgeschiedenheit sucht, kann sich in den Jachthäfen von Lassithi, Heraklion, Rethymnon und Chania sowie in beinahe allen kleineren Häfen der Insel ein Motor- oder Segelboot mieten. Viele Besucher verbinden einen Urlaub auf Kreta mit einem Ausflug zur magischen Insel Santorini. Seit einigen Jahren nimmt die Anzahl der Besucher zu, die die zerklüfteten Küstenstriche und malerischen Strände lieber im Kajak erkunden. Es gibt mehrere Anbieter von Kajakunterricht und Vermieter von Kajakausrüstung. Darüber hinaus gibt es an den meisten organisierten Stränden viele verschiedene Wassersportmöglichkeiten, wie zum Beispiel Wasserski, Tretboot, Acquaboard, Jet-Ski und Parasailing. An gut organisierten Stränden stehen auch Plätze für Strandvolleyball und -fußball zur Verfügung.

Kreta im Herbst

Kreta ist ein Paradies für Naturliebhaber und für alle, die im Urlaub Abenteuer und Spaß miteinander verbinden möchten. Die Insel bietet zahlreiche Möglichkeiten für Aktivitäten und Naturerlebnisse und verspricht allen, die sich darauf einlassen, ein einmaliges und unvergessliches Erlebnis.

Fauna

Kreta ist von anderen kontinentalen Regionen Europas, Asiens und Afrikas isoliert, und das spiegelt sich in der genetischen Vielfalt der kretischen Fauna wider. Von dem stolzen kretischen Steinbock, der Wildkatze und der Spitzmaus bis zu den endemischen Arthropoden und Fledermäusen: die Fauna von Kreta verbirgt viele Geheimnisse über die Entwicklung der Arten im östlichen Mittelmeer. Auf der Insel gibt es keine für den Menschen gefährliche Tiere. Die Vorfahren der Kreter führten das entweder auf eines der Werke von Herkules zurück, dessen Ziel es war, den Geburtsort von Zeus, Kreta, zu ehren, oder auf den Segen von Apostel Paulus, der zwei Jahre auf Kreta verbrachte. Kretas Avifauna ist eine der reichsten in Europa und beinhaltet mehr als 350 Vogelarten. Die kretischen Berge sind die Heimat der größten Geierpopulation weltweit, und auf Kreta und auf Korsika leben die letzten Bartgeierpaare der Balkanischen Halbinsel.

Im Frühling und im Herbst ist Kreta der bevorzugte Rastplatz zahlreicher Zugvögel. In den Feuchtgebieten wurden viele Beobachtungshütten und Aussichtstürme errichtet, von denen aus sich eine Vielzahl an Vögeln beobachten lassen. Außerdem wurden auch in mehreren Schluchten und Bergen, die Heimat vieler Raubvögel sind, Aussichtstürme errichtet. Der größte natürliche See auf Kreta ist der Kournas-See in der Nähe von Georgioupolis. Auch dort steht ein Aussichtsturm zur Vogelbeobachtung. Kleine, aber wichtige natürliche Teiche, die ganzjährig Wasser führen, befinden sich in Tersanas bei Chania und in Mohos und Thrapsano. Teiche, die jahreszeitabhängig mit Wasser versorgt werden, befinden sich in Orne, Parakalouri, Ziros, Omalos bei Viannos, Achendrias, Stroumboulas, auf verschiedenen Hochebenen der nördlichen Provinz Mirabello, Gergeri und an mehreren weiteren Stellen. Künstliche Seen, an denen Vögel beobachtet werden können, befinden sich in Ayia bei Chania und Votomos bei Zaros. Außerdem gibt es die großen Staudämme von Bramiana, Aposelemis, Faneromeni und Potami sowie zahlreiche kleinere Dämme im Hinterland von Heraklion. Viele Flüsse und Feuchtgebiete an mehreren Stellen der Insel sind Heimat großer Populationen von Watvögeln. Zu den bekanntesten gehören die Mündungen der Flüsse Aposelemis, Anapodaris, Almiros bei Gazi, Preveli, Platys, Almiros bei Agios Nikolaos und Kyliaris sowie die vier Flüsse von Georgioupolis. Auch die Salinen von Xerokambos, Gavdos und Chrissi sowie die Marschen von Malia, Katalyki und Falassarna sind äußerst ergiebige Beobachtungsstellen.

Höhenrausch

Die Insel von Ikarus und Daedalus bietet viele Luftsportmöglichkeiten. Es gibt zahlreiche Anbieter und Vereine, die Unterricht in verschiedenen Luftsportarten anbieten, die entsprechende Ausrüstung vermieten und Wettbewerbe organisieren. Kreta ist voller Steilhänge – eine ideale Voraussetzung für Paragliding und Motorschirmfliegen. Avdou in der Nähe von Hersonissos ist einer der beliebtesten Orte für Paragliding. An allen größeren kretischen Flughäfen gibt es zertifizierte Luftsportvereine, die Seminare anbieten und kleine Luftfahrzeuge vermieten. Ebenfalls in großer Zahl vertreten sind Modellflugclubs, die oft beeindruckende Vorführungen organisieren. Extremsportler finden den passenden Lehrer in einer der Schulen für Fallschirmspringen. Schulen für Fallschirmspringen gibt es auf einigen der Flughäfen der Insel, z. B. Timbaki.

Aktivitäten in der Natur

Reiten ist eine der beliebtesten Sportarten auf Kreta. Pferde spielen traditionell im Alltag der Kreter eine wichtige Rolle. Auch heute besitzen viele Kreter ein kretisches Pferd (georgalidiko), mit dem sie an Wettbewerben und Shows teilnehmen. Diese Rasse ist perfekt an das raue Gelände Kretas angepasst.  Auf der Insel gibt es viele Reiterclubs und -verbände und zahlreiche Anbieter für Reitkurse und Reitausflüge. Die Feuchtgebiete Kretas sind Heimat einer Vielzahl an Pflanzen- und Tierarten. Sie sind entscheidend für die Bewahrung der Biodiversität der Insel. Im Herbst und vor allem im Frühling können Besucher von den Aussichtstürmen aus, die in den meisten Feuchtgebieten zu finden sind, Zugvögel beobachten. Die Aussichtstürme wurden auch in vielen Berggebieten errichtet, in denen viele verschiedene kleinere Raubtiere beobachtet werden können.