Sitz-Gebäude Region Kreta& Pr. Iraklion (Präfektur Iraklion) | Locations

Sitz-Gebäude Region Kreta& Pr. Iraklion (Präfektur Iraklion)

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Der Gebäudekomplex, der derzeit aus drei separaten Gebäuden besteht, in dem die Region von Kreta, die Regionalsektion von Iraklion, die Gerichten und die Polizei-Abteilung untergebracht sind, ist das Ergebnis einer Modifizierung der türkischen Gebäude des späten 19. Jahrhunderts. Der Komplex dominiert mit Blick auf den Platz Eleftherias und erweitert sich auf die südliche Seite der Leoforu Dikaiosynis entlang.

Das erste Gebäude das an dieser Stelle errichtet wurde war venezianisch. Die Venezianer, das siebte Jahrzehnt des 16. Jahrhunderts, bauten die Kasernen von St. George, die der 700 Soldaten untergebracht werden konnten. Das Gebäude hatte, nach den Ergänzungen die man im 17. Jahrhundert gemacht hat, eine Länge von 261 Metern erreicht mit 200 Zimmern und hatte eine große, längliche überdachte Veranda der Nordseite entlang. Nach dem Candia von den Türken erobert wurde, wurde die  venezianischen Kasernen von die neuen Eroberer verwendet. Sie wurden aber durch das große Erdbeben von 1856  zerstört. An der gleichen Stelle, entschieden sich die Türken, neue Kaserne zu bauen. Der Bauplan war von  Athanasius Mousi, der auch anderer repräsentative Gebäude  der Stadt entworfen hatte, die besten darunter sind,die Kathedrale St. Minas und die Vezir Moschee, die  heutigen Kirche St. Titus.

Der Grundstein der neuen Kaserne wurde im Jahr 1883 gelegt. Das Gebäude, das mit den türkischen Namen” kislades” bekannt war, hatte zwei Stockwerke, war länglich und einheitlich. Es war mit Holzziegeldach überdacht. In der Mitte der Nordseite wurde das berühmte Marmor Renaissance Tor einer katholischen Kapelle des venezianischen Kloster St. Francis eingemauert. Das Tor war ein Geschenk aus Kreta Papst Alexander V, im Kloster in de zwanziger Jahren des 15. Jahrhunderts. Es wurde von seinem ursprünglichen Standort entfernt und in den neuen gebracht, als die Türken mit den Bau ihrer Kasernen begannen. Dies war während des Erdbebens 1856.

Während der Unabhängigkeit und den Abzug der türkischen Armee, hat man in den  alten Kasernen das ”Gymnasium Iraklion” untergebracht. Später, im Jahr 1921 hat man dort das  „zweite Gymnasium“  der Stadt untergebracht. Ende der 1920er Jahren mit den Bauplänen von Architekten Dimitris Kyriakou, waren die türkischen Gebäude umfangreicher Modifikationen unterzogen, um wie ein moderner Hauptsitz zu  funktionieren. So wird das einheitliche Gebäude in drei Gebäuden unterteilt, zwischen ihnen befinden sich breite Fußgängerzonen. Die Holzböden und  das Holzdach wurden durch Stahlbetonplatten ersetzt. Seine Morphologie ist in Übereinstimmung mit den Anforderungen des Klassizismus.

(Autor: Chryssoula Tzombanaki, Architekt – Archäologe)