Gebäude Liopyraki | Locations

Gebäude Liopyraki

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Das Gebäude Liopyraki Palast ohne zweifeln das beste Zeugnis des romantischen Klassizismus in Iraklion. Der bau des Wergs vom  Architekt Dimitris Kyriakou begann am Ende des ersten Jahrzehnts des 20. Jahrhunderts. Er war eins der prächtigen Gebäude die in den ersten zwei Jahrzehnte auf die wichtigste Straße der Stadt, leoforo Martyron 25 August, Gebaut wurden. Der Bau dieser Villen, die einen reizvollen architektonischen Ensemble besteht, gab der Straße  eine neue, europäischen Textur, Form. Die nebeneinander liegenden Villen waren die Ursache, dass sie  spöttisch, der venezianische Ruga Maistra, genannt wurde, die in das Osmanische Reich unter dem Namen Vezir Basar, “Weg des Betrug” bekannt war, oder des “Irrtums” weil sie einen falschen Eindruck den Besucher gab, für die Stadt  die sich hinter der Straße befindet.

Das Gebäude, ist  heute in zwei unabhängigen Eigentunern unterteilt. Es ist dreistöckig, und hat dazwischen drei zweistöckige Teile. Die dreistöckigen  Abschnitte sind mit Holzziegeldach überdacht, und die zweistöckigen  mit Dachboden. In der Ecke wird das Gebäude dominiert durch seine breiten und sorgfältig bearbeiteten Spaltungen. Im Erdgeschoss befinden sich Geschäfte und in den darüberlegenden Etagen Wohnhäuser. Sehr interessant ist der Bau des Gebäudes, das typische Herstellungsoption  des Anfangs  des 20. Jahrhunderts war. Die senkrechten Wände sind tragende Elemente, während die horizontale Metallträger ein Doppel-T ist, die zueinander mit eingebautem gesenkt Kalotte überbrückt werden.

Das Gebäude wird durch die erheblichen architektonischen Lösungen, die man während seiner Konstruktion wählte,  charakterisiert.  Der dominierende Rhythmus der Dekoration entwickelt sich im ersten Stock, während das Erdgeschoss  für die Robustheit der Basis-Sockel wirkt. Der zweite Stock wird als “Dachboden” konfiguriert, hat eine reduziert Höhe und einfachsten morphologischen Elemente als der erste Stock, wo sich die Zone des Rhythmus entwickelt. Die zweite Etage ist nicht einheitlich entwickelt, sie wird an drei Stellen aufgeteilt. Als Folge von diesem sind die Zimmer mit sehr interessanten strukturellen und morphologischen Lösungen eingeführt worden.

(Autor: Chryssoula Tzombanaki, Architekt – Archäologe)