Kalamafka-Kendri | Locations

Kalamafka-Kendri

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Die Route beginnt bei der „Nymphe (der Braut) des Libyschen Meeres“, dem einzigen Städtchen in Südkreta – in Ieraptra. Lassen Sie Ierapetra hinter sich und nehmen Sie die Straße Richtung Westen. Folgen Sie der Straße rechts, die zum Stausee von Bramiana führt, wo sich das Wasser aus Sarakina, Kalamavka und Malavra sammelt. In der Folge kann man bereits Kalamavka sehen, das sich mit seinen weißen kleinen Kapellen inmitten einer abgelegenen Felsenlandschaft erhebt. Das große Dorf liegt inmitten einer grünen Landschaft mit rauschenden Wasserläufen. Durch Kalamavka führte früher die Straße, die die Plateaus von Lasithi und Katharo mit Ierapetra verband. Es heißt, dass Kalamavka an der Stelle der antiken Stadt Larisa erbaut worden ist.

Aufgrund der zahlreichen Quellen des Dorfes wurden im Dorf über Jahrhunderte eine Reihe von Wassermühlen betrieben, die auch heute noch erhalten sind und die in notariellen Urkunden aus der venezianischen Zeit erwähnt werden. Weiter im Osten führt die Asphaltstraße nach Prina, Meseleri und später weiter südlich nach Makrylia und Kentri. Entlang der Route bieten sich die Felsformationen als Kletter-Pisten an. In Kalamavka, Prina und Meseleri finden sich sehenswerte religiöse Monumente, Kirchen und Klöster. Von geologischem Interesse sind außerdem die Fossilien, die es in der Gegend zu sehen gibt.

Die siebzehn Dörfer, die Klöster von Kroustallenia und Vidiani, Diktaio Andros, Karfi und Avchenas von Ambelo mit seinen Windmühlen (zum Mahlen von Getreide), Nysimo und Limnakaro, das historische Volkskundemuseum von Agios Georgios gehören zu den Sehenswürdigkeiten der größten Hochebene Kretas. Am besten gehen Sie nach rechts im Kreis (von Kroustallenia nach Tzermiades), um den Rundgang um die Hochebene abzuschließen. Auf Ihrem Rückweg werden Sie sehen, dass Sie viele Erinnerungen und Eindrücke von den Gebirgen Kretas dazugewonnen haben werden. Die unberührte Natur, die Flora und Fauna, die volkstümlichen Elemente, die täglichen traditionellen Arbeiten und die Anbauflächen erinnern schon fast an einen Film, der sich vor den eigenen Augen abspielt.

  • Schwierigkeitsgrad der Strecke: Leicht