Gournia | Locations

Gournia

  • MAP
  • LIKE

Gournia (der antike Name bleibt unbekannt)- ist das charakteristischste ausgegrabene Beispiel einer mittelgroßen Siedlung aus der Zeit der minoischen Blütezeit (Spätminoischen Zeit: 1550-1450 v. Chr.) und, weil sie gut erhaltet wurde, wurde sie Pompeji des minoischen Kretas genannt. Sie ist auf einem kleinen Hügel in dem Isthmus von Ierapetra in der Nähe des Meeres gebaut.

Die ersten Bewohner siedelten in der frühminoischen Zeit (2300 v. Chr.). Es gibt auch Reste aus der Mittelminoischen Zeit (2000-1600 v. Chr.) und am Ende dieser Zeit wurde das Palast gebaut. Der Palast und die Stadt wurden um 1450 v. Chr. zerstört. Diese Zeit hat das Gleiche auch in anderen minoischen Zentren passiert. Fünfzig Jahre später gab es eine Periode von Zurückeroberung  des Gebiets. Die Siedlung wurde um 1200 v. Chr. aufgegeben.

Die wichtigsten Denkmäler und architektonische Komplexe des archäologischen Gebiets von Gournia sind die folgende:

Die Stadt ohne Stadtmauer dehnte sich in den Abhängen eines niedrigen Hügels aus. Zwei regionale gepflasterte Straßen mit ihren Schrägstriche Straßen, die alle mit der Abwasseranlage verbunden sind, definieren die Häuserblocks- Sieben von dieser Häuserblocks wurden schon ausgegraben. Die zweistöckigen Häuser (die größere Abmessung ist 5m x 5m) haben gemeinsame Außenwände. Heutzutage retten sich die Lagerhalle und die Werkstätten im Erdgeschoss und der Keller, in denen durch eine Holztreppe man hineingehen konnte. Der erste Stock, wo sich das Haupthaus befindet, kann man durch eine Treppe direkt von der Straße nähen. Die Wände des unteren Teils sind aus Stein gebaut und der erste Stock war aus Lehmziegeln gebaut.

Gournia bestätigen das Bild des täglichen Lebens der Minoer, die mit der Landwirtschaft, Viehzucht, Fischerei, Töpferhandwerk und Textilindustrie beschäftigt haben, durch die Aufgrabung von verschiedenen Werkzeugen (Meißel, Angelhaken, Hammer, usw.).  Die Ausgrabungen haben auch weitere luxuriöse Vase (wie Rhyta und zeremonielle Vase) ans Licht gebracht.

Der Palast- die Basis des lokalen Herrschers – steht auf dem Hügel, westlich des rechteckigen Hofes. Viele private Häuser haben ihren Eingang durch diesen Hof. Der Palast war das Zentrum, vielleicht auch die Agora der Siedlung</b>. Eine Reihe von Treppen hat das Form eines Zeichens „Γ“ und steht an der Südseite des Palastes mit Blick auf den Innenhof. In diesen Treppen sind die Zuschauer gesessen und beobachtete die Aktivitäten, die einen religiösen Charakter hatten. Es geht um ein rudimentäres Theater. Hinter der Treppe gibt es ein kleiner Raum, dessen Boden mit einem Stein mit Öffnungen bedeckt ist. Dieser Stein wurde als Plattform für das Opfer des Stieres interpretiert und daneben befindet sich ein &quot;Kernos&quot; ein klein Kultgefäß- für Opfer an den Götter. Die Westseite des Palastes, die auf einen kleinen gepflasterten Hof Westen sah, hatte monumentale Erscheinung mit dekorativen Nischen und Vorsprünge, ein Tür im Mittelpunkt und Fenster, die nicht mehr gerettet werden.

Das Innere des Palastes wird nicht gut erhaltet aber es hatte verschiedene offiziellen Räume und Lagerhalle. Über den Lagerhallen sollten großen Zimmer sein. Die zentrale Halle des Palastes wurde von dem zentralen Innenhof mit einer Kolonnade von Rundholzsäulen im Wechsel mit viereckigen steinigen Pilastern getrennt. Nördlich des Palastes und abgesehen davon gibt es eine kleine öffentliche Heiligtum, gewidmet zu der minoischen Schlangengöttin und zugänglich aus einer Sackgasse. Es ist ein viereckiges Zimmer (3m x 4 m), mit einem Thron auf der Südseite für das Aufstellen von Kultgegenständen, einige von denen durch Ausgrabungen entdeckt wurden: Tonfiguren einer Göttin mit erhobenen Händen, Altar mit drei Beine und Rohre mit Form von Schlangen.