Gortyna | Locations

Gortyna

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Die Ruinen der antiken Stadt Gortyna mit der Zitadelle und die Nekropole dehnte sich in eine Gebiet von unbedingt 4.000 Dekar aus, von den Hügeln von Ai-Giannis, Volakas und Prophet Elias in Richtung Norden bis dem Dorf Agioi Deka im Osten und bis Mitropoli im Süden.

Die Stadt von Gortyna wurde seit der Jungsteinzeit bewohnt und Funde aus dieser Zeit wurden in dem Tal und Hügeln gefunden. Zusammen mit diesen waren auch wenige Funde aus der minoischen Zeit. In der Position Kania südlich des Dorfes Mitropoli wurde eine Villa aus der Spätminoischen Zeit mit bemerkenswerten Funden ausgegraben. In der geometrischer Zeit (1100-700 v. Chr.) wurde die Siedlung in der Zitadelle entwickelt und kleinen Dörfer wurden in den Ausläufern der Berge gebaut. In der archaischen Zeit (700-500 v. Chr. ) hat die Stadt nach der Position des nachfolgenden Ekklesiasterion und später nach der Ebene in dem Gebiet des nachfolgenden Tempels von Apollo sich ausgedehnt. Aus der Stadt der klassischen Periode wurden Überreste des Ekklesiasterion in der Position des heutigen Konservatoriums gefunden.  Das wichtigste Denkmal ist die Große Inschrift an der nördlichen kreisförmigen Wand des Konservatoriums.

Während der hellenistischen Zeit (Ende 4. Jahrtausend v. Chr. – 67 v. Chr.) war Gortyna eine der größten Städte der Insel Kreta. Am Anfang des 3. Jahrhunderts v.Chr. war der Leiter von eine der drei Allianz der Städte und im 2. Jahrhundert v. Chr., als Rom in den inneren Angelegenheiten von Kreta interviert hat, war Gortyna mit der Seite der Römer. Nach der römischen Eroberung wurde Gortyna die Hauptstadt der römischen Provinz von Kreta und Kyrenaika und hatte eine große Bauwachstum. In den frühbyzantinischen Jahren wurde das Verwaltungs-und städtische Zentrum der Stadt nach dem christlichen Bezirk in der heutigen Dorf Mitropoli umgestellt. Ein zweiter Kern der frühbyzantinischen Stadt befand sich in der Kirche von Agioi Deka. Nach der arabischen Eroberung hat Gortyna verwüstet.

(Autorin: Maria Eglezou)