Die Schlucht von Ha | Locations

Die Schlucht von Ha

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Die Dominanteste in der Gegend ist die Schlucht vom Ha.  Sie wird als eine der wildesten Schluchten in Griechenland betrachtet. Ein seltenes geologisches Naturphänomen, das die Folge von nur einem Intrinsic-Faktor, dass der tektonischen Aktivität sein könnte.

Ihr Name kommt wahrscheinlich von dem Verb Etymologie “chasko” (was im griechischen soviel bedeutet wie “eine Lücke bilden” ). Man könnte auch sagen, dass sie eine unberührte Biotope ist, die von Menschen unberührt blieb, und sie mit ihrer Geomorphologie es jedem verbietet sie auszubeuten.

Die einzigsten die sie durchquert haben, sind bis heute die drei Bergsteiger aus Thessaloniki. Die erfahrenen und risikoreichen: Stavros Lazarides, Vlassis Chatzipanagiotou und Hronis Amatzides.      Um sie zu überqueren, brauchten sie eine Sieben-Tage Anstrengung, also von 17. bis 23. Juni 1987.  Ein ähnlicher Versuch, von jemanden, der kein erfahrener Kletterer ist, wäre extrem zu gefährlich. Tatsächlich gibt es auch weitere wenige Menschen, die es versucht haben, weiter in die Schlucht zu gehen. Doch diese haben ihr Leben riskiert oder sogar auch verloren.

Der Eingang der Schlucht ist sehr schmal, ca. 3 Meter, während sie sich nach oben erweiter. An vielen Stellen hat sie eine Breite von nur 30 Zentimeter und bei einigen anderen überschreitet sie nicht mehr als drei Meter. Die rechten und linken Seiten ihrer riesigen Wände erreichen eine Höhe von zwischen 200 und 400 Metern. Die Länge beträgt ca. einem Kilometer.

Vor dem Eingang gibt es einen kleinen See. Dieser wird von einem kleinen Wasserfall, der von einem anderen See ein wenig höher, nicht vom Fuß der Schlucht sichtbar, ausgebildet. Wenn man vorsichtig auf den Felsen klettert, kann man diesen auf der linken Seite der Lücke bestaunen. Die Felsen sind sehr beeindruckend mit ihrem bunten Streifenmuster. Im Inneren gibt es durchaus ein paar Seen, die im Winter Wasserfälle bilden. Dies ist auch die am besten geeignete Zeit, um die Schlucht zu erkunden. Bei Annäherung an die Schlucht wird der Besucher von Ehrfurcht überwältigt. Graue Felsen, in quadratische oder rechteckige Formen geschnitten, erheben sich majestätisch in der Beschattung des kleinen Tales, welches sich vor ihnen ausbreitet.

Der Bereich in und um der Schlucht ist ein wichtiger Lebensraum mit üppiger Flora und Fauna. Die kleinen Seen sind wichtige Feuchtgebiete für viele Zugvögel, als auch für die “permanenten Bewohner”, die einige Vogelarten und Säugetiere sind. Vor ein paar Jahren, war das Bergmassiv des Thrypti mit dem hohen grünen Wald voll mit Pinienbäumen und war eine Zierde für ganz Kreta. Allerdings wurde der größte Teil des Waldes durch die großen Brände in den Jahren 1984 und 1987 zerstört. Doch die Fähigkeit der bestimmten Arten (Pinus brutia), schnell zu regenerieren und Trockenheit zu ertragen, hätte sehr schnell für eine volle Wiederherstellung gesorgt, wenn es nicht das illegale Hüten von Schafen und Ziegen gegeben hätte.

Abgesehen von den Pinien, es gibt auch viele andere Arten von Bäumen und Sträuchern, Kräutern und Blumen. Viele seltene und gefährdete Pflanzenarten haben Zuflucht in der Schlucht gefunden. Die kleinen Seen ziehen nicht nur viele Zugvögel, sondern auch endemische Vögel, Säugetiere, Insekten und Schlangen an und bieten ihnen Nahrung und Schutz. Jedoch sind die Zahlen dieser Arten gesunken. Aufgrund der Zerstörung der Lebensräume, hauptsächlich durch menschliche Faktoren wie Jagen. Insbesondere in der Nacht unter Verwendung von Taschenlampen. Ein weiteres Beispiel ist das aufstellen von Fallen und das benutzen von Pestiziden welche in der Landwirtschaft verwendet werden.

Der kretische Hase, der kretische Wiesel (kalogynaikari) und der kretische Dachs sind durchaus üblich. Hier können Sie auch die Stachelmaus entdecken, ein Nagetier, welches nirgendwo anders in Europa und auch nicht in der afrikanischen Tierwelt existiert. Die Stachelmaus, sieht aus wie eine gewöhnliche Maus, ist bräunlich und hat einen weissen Bauch. Aber unter dem Fell auf dem Rücken und an den Seiten hat sie Stachel wie ein Igel. Der Igel ist auch durchaus üblich und wird durch das nationale Recht geschützt. In der Schlucht von Ha leben auch viele verschiedene Arten von Fledermäusen.

Der Bereich der Thrypti ist ein natürlicher Lebensraum für viele Greifvögel, wie der Bartgeier, Gänsegeier, Steinadler usw. Ihre Anzahl wird immer geringer, nicht nur durch die Jagd und Giftköder, aber auch, weil sie mit Problemen konfrontiert werden, in ihrer Suche nach Nahrung. Von den kleineren Arten gibt es in diesem Gebiet mehr, wie z.B. Turmfalken (Falco tinnunculus), Dohlen, Elstern, Rabenkrähen, rote Nachtigallen, Waldhühner, Wachteln, Schnepfen und viele Zugvögel.