Kirche des Heiligen Nikolaus | Locations

Kirche des Heiligen Nikolaus

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Die Kirche des Heiligen Nikolaos befindet sich in der Nähe der Siedlung Kyriakoselia, am Fuß eines Hügels, auf dem die frühbyzantinistische Festung gebaut ist, auf der Hauptstraße westlich und zum Eingang der Bucht von Souda.

Während des Zeitraums 1230-36 ließen sich die Revolutionäre unter der Leitung der lokalen „herrschenden Griechen“ mit der Verstärkung der Heer des Reiches von Nizza Ioannis Vatatzis in der Festung nieder. Sie gingen nach dem Vertrag vom Hafen von Souda. Damals fanden ausgedehnte Interventionen in der Kirche und seinen Fresken statt, anhand des Forschers M. Mpormpoudakis.

Die Kirche wurde ungefähr im 11. Jahrhundert als eine gewölbte Einsaalkirchegewölbte, möglicherweise als ein Saal mit Kuppel, gebaut, wie aus den ursprünglichen Fenster der seitlichen blinden Apsiden hervorgeht. Archaische Elemente, wie die große semizylindrische Apsis mit dem gleichhohen dreiteiligen Fenster, der Gebrauch von Zonen aus Plinthe, in Verbindung zum gewöhnlichen Bauwerk, bestehen zusammen mit modernen, wie die plastische Gestaltung der Fassaden mit blinden Apsiden, die von der Hauptstadt nach der Befreiung von Kreta von den Arabern kommen.

Während des 13. Jahrhunderts erlitt die Kirche erweiterte Umwandlungen, wie die Erhöhung der Seitenspitzen, die Wiedergabe auf dem Dach der Kreuzform und die Hinzufügung einer besonders feiner eleganter Kuppel. Am Anfang des 20. Jahrhunderts wurde die westliche Wand niedergerissen und es wurde eine Einsaalerweiterung hinzugefügt. Während der selben Periode wurde die Kirche mit glänzender Dekoration dekoriert, ein großer Teil dieser überlebt. An der Vierkugel der Nische des Sanktuariums wird Maria auf dem Throm unter zwei Engeln abgebildet, das Abendmahl der Aposteln in zwei Szenen und unten die Priester die beim Gottesdienst mitwirken und Melismos. Auf der Kuppel wird Christ als Antwortredner mit den vier Engeln, Propheten im Giebeldreieck und den Evangelisten in den Runddreiecken abgebildet.

Am östlichen Teil des semizylindrischen Saales befindet sich die monumentale Abbildung der Himmelfahrt und am westlichen der Pfingstabend. An den westlichen Säulen, die die Rolle der Ikonenwand spielten, wird Christ als Antwortrender, Maria Vlechernitissa, der Heilige Nikolaus, der Bischof Myron, der Heilige Nikolaus der Gestehende aus Kydonia, dem die Kirche gewidmet war, abgebildet. Niedriger werden vollständige Heilige mit Nachdruck auf die Prälaten östliche und die Heiligen und die Bekenner westlich abgebildet. Auf den restlichen Flächen befinden sich Abbildungen aus den drei Ikonographiezyklen, dem der Gottesmutter mit Nachdruck auf die Jugendzeit von Maria, dem besonders entwickelten evangelistischen Leben und dem Leben des Heiligen Nikolaus der Myrrhe, da es keine Ikonographiezyklen des Heiligen Nikolaus der Gestehenden gab.

Bei den Fresken der Kirche der Kyraikoselion wurde die Technik der Freskomalerei und luxuriöse Farben gebraucht, wie das „ägyptische Blau“. An vielen Stellen, besonders an den Gesichtern, wurde auch die Trockenmalerei gebraucht, wo die schnelle Linien der Vorentwurfes sichtbar sind. in der Ikonographie wird die Tradition des 12. Jahrhunderts gebraucht und es werden die Beziehungen zu anderen Monumenten Kretas, wie die benachbarte Kirche des Heiligen Georgios in Kourna klar. Im Stil werden mehr als ein Maler erkannt.

Generell wird in der Gestaltung der Formen das Verfahren der Tradition von Komneia mit Minderung der Linearität und der Standardisierung der Tendenzen im frühem Auftreten gefolgt, die während der Periode der Familie Paleologos herrschen werden. Hervorragende Qualität in der Widergabe der Formen, Werk eines besonders fähigen Malers. Datiert vom vierten Jahrzehnt des 13. Jahrhunderts.