Antike Schriften

DIE SCHRIFT UND DIE REGISTRIERUNG DER GESCHICHTE IN DEM EUROPAEISCHEN GEBIET ERSCHIEN ZUERST AUF DEM MINOISCHEN KRETA.

Vom ersten Monat der Ausgrabungen in den Palästen von Knossos hat Arthur Evans drei unterschiedliche Schriften entdeckt: die „kretische Hieroglyphenschrift“, die  minoische Linearschrift A und die Mykenischen Linearschrift Β und damit hat er das minoische und mykenische Kreta in Geschichte eingeführt. Diese drei Schriften waren Silbenschriften und wurden für administrative und religiöse Zwecke verwendet. Die Könige, Priester, Schriftgelehrte und administrative Angestellten von Knossos haben diese Systeme für etwa 800 Jahre benutzt, um Finanzdaten, Personallisten, landwirtschaftliche Produkte, religiösen Angeboten usw. zu registrieren.

Die Entzifferung der Linearschrift B von Michael Ventris und John Chadwick im Jahr 1952 hat die Geschichte der griechischen Sprache sieben Jahrhunderten erweitert. Durch den bekannten Lautwerte von Linearschrift B ist die Annäherung und Verständnis der Linearschrift A möglicher.

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Alte Sprachen

MYKENISCHEN LINEARSCHRIFT B

Die Ankunft der mykenischen Griechen aus dem griechischen Festland nach Kreta wurde unter anderem mit der Anpassung der minoischen Schrift an die griechischer Sprache begleitet. Die mykenischen Linearschrift B, auch eine Silbenschrift, die um 1400 v. Chr. auf Tontafeln von Knossos (ko -no- so) benutzt wurde, wurde im Jahr 1952 entziffert. Die Schrift der Tontafeln ist die mykenischen griechische Sprache und der Inhalt der Tontafeln bezieht sich auf die Herrscher von Knossos  („anax“), auf Soldaten und Panzer, auf Öl, Kräutern, Honig, Wein und viele Schafe.

Es gibt umfangreiche Erwähnungen auf die steuerliche Archive des Palastes von Knossos, die einen gut organisierten bürokratischen System zeigen. Es gibt auch Informationen über die Angebote in Pantheon, Zeus und andere Gottheiten. Nach der Zerstörung von Knossos wurde Linearschrift B verschwindet, aber sie wurde in Chania (ku -do -ni -ja) und in mykenischen Griechenland weiter verwendet.

MINOISCHEN LINEARSCHRIFT A

Während des Zeitraums 1700-1450 v. Chr. wurde die Linearschrift A, eine Silbenschrift, weit verwendet. Da die minoische Linearschrift A zu den mykenischen Linearschrift B entwickelt wurde, ist es möglich, der Inhalt der minoischen Inschriften zu „lesen“ aber nicht völlig „zu verstehen“. Diese Inschriften beziehen auf verschiedenen Produkten (Wein, Getreide , Feigen), Tiere, Menschen, und Angebote an Verehrungsorte.

Minoischen Inschriften wurden außerhalb Kretas in Peloponnes, Thira, Milos, Kea, Kythera, Samothrake, Troja, Milet in Kleinasien und Palästina gefunden, etwas das das Ausmaß des minoischen Handels und der internationalen Beziehungen zeigt. Die minoischen Inschriften sind derzeit rund 2.000. Wenn die „kretische Hieroglyphenschrift“ und die Inschriften der Linearschrift A entziffert würden, würden sie die minoische Verwaltung, Gesellschaft, Wirtschaft und Religion mehr beleuchten.

„KRETISCHE HIEROGLYPHENSCHRIFT“

Die älteste Probe von Schrift in den europäischen Gebiete wurde in einem Stempel in Archanes, 10 km von Knossos, gefunden. Die Anzeichen dieser ersten Schrift wurden in der Vorpalastzeit, vor allem in Siegelringe, gefunden. Die Idee für die „kretische Hieroglyphenschrift“ kam wahrscheinlich aus dem benachbarten und gebildeten Zivilisation der Ägypten, obwohl diese Schrift Silben hat.

Solche Inschriften befinden sich auf Tontafeln, Siegelringe und andere Gegenstände. Die „kretische Hieroglyphenschrift“ (2000-1600 v. Chr.) war eine Entdeckung von der Zeit der ersten Paläste und wird in Inschriften mit administrativen und religiösen Inhalt gefunden. Die bekannteste Beispiel dieser Schrift ist der „Diskos von Phaistos“.

DER DISKOS VON PHAISTOS UND AEHNLICHE INSCHRIFTEN

Die berühmteste minoische Inschrift ist „der Diskos von Phaistos“. Es wurde angenommen, dass man die Schrift in dem Diskos mit spiralförmige Weise gelesen kann, das heißt von der Peripherie zum Zentrum. Der Diskos hat einen Durchmesser von etwa 16 Zentimeter mit Schriftzeichen auf beiden Seiten, die 242 sind und in 61 Gruppen eingeteilt werden.

Es gibt Schriftzeichen von 45 unterschiedlichen Charakter in den Diskos, mehr für die Bildung eines Alphabets und weniger für die Vollendung einer echten ideographischen Schrift, wie z.B. Chinesisch. Die Sprache des Diskos ist unbekannt und zurzeit ist der Text ganz unzugänglich. Das hat viele Entzifferer nicht aufgehört, ihre eigene Interpretation anzubieten. Viele wurden über diese kretische Inschrift geschrieben, in Wirklichkeit mehr als für jede andere Schrift (die meisten waren aber Produkte der Phantasie).

ΜYKENISCHE GRIECHISCHE SCHRIFT (1400-1200 V. CHR.)

Die Entzifferung der Linearschrift B hat bewiesen, dass die Sprache in den Tontafeln die mykenische Griechische Sprache in der Zeit 500-700 Jahre vor der Ilias und der Odyssee von Homer war. Die Inschriften von Knossos, Pylos, Mykenä, Tiryns, Theben, Iolkos, Midea und Chania beweisen, dass die griechische Sprache ein deutliche Zweig der indoeuropäische Sprachfamilie ist.

Die Linearschrift B zeichnet die griechische Sprache in der zweiten Hälfte des zweiten Jahrtausends von der mykenischen Besetzung von Knossos bis zur Zerstörung von Pylos, kurz nach dem Trojanischen Krieg. Die Forschung von Ventris, Chadwick und anderen Erforscher hat genau die Phonologie und Morphologie der mykenischen Griechische Sprache als auch die ungebrochene Entwicklung der klassischen, hellenistischen, byzantinischen und neugriechischen Sprache bewiesen. Durch der Interpretation der mykenischen Zeichen ist es möglich, die Geschichte des mykenischen Griechenlands zu rekonstruieren.

MINOISCHE SPRACHE (2000-1400 V. CHR.)

Die Ausgrabungen in Knossos von Arthur Evans und die Forschung, die daraus sich ergab, haben etwa 2.000 minoischen Inschriften ans Licht gebracht. Die Studie der Inschriften, die die Übertragung der Lautwerte der mykenischen Linearschrift B zu der Minoischen Linearschrift A bedeutet, hat das „Lesen“ der minoischen Sprache möglich gemacht, und die spätere sprachliche Studie hat gezeigt, dass es jetzt möglich ist, die minoische Sprache zu verstehen.

Tatsächlich führte eine systematische Annäherung zur Identifizierung der minoischen Sprache als ein unterschiedliche Zweig der indoeuropäischen Sprachfamilie von dem ersten Hälfte des 2. Jahrtausends mit gemeinsame Elemente mit Sanskrit, Armenisch und Griechisch. Es gibt eindeutige Beweise für die Existenz von Geschlechte, Substantive Verbendungen und Wortschatz von verschiedenen Arten, die alle für die Existenz einer indoeuropäischen Sprache aussprechen. Nach allen diesen Fakte ist das Schreiben der Geschichte des minoischen Kretas machbar.

Dr. Gareth Owens